Kostenlos starten
Start · Tools · Stundensatz-Rechner

Stundensatz-Rechner für Handwerker und Selbstständige

Berechne deinen Mindest-Stundensatz, mit dem dein Betrieb wirtschaftlich überlebt. Wunschgehalt, Fixkosten und produktive Stunden eingeben — der Rechner zeigt dir, was du mindestens pro Stunde verlangen musst.

Deine Zahlen

Was du im Jahr für dich brutto rausziehen willst
Werkstatt, Versicherungen, KFZ, Telefon, Software
0 wenn du Material immer separat berechnest
Echte Arbeit beim Kunden, ohne Akquise/Büro/Fahrt
52 minus Urlaub und Krankheit
Polster für Rücklagen, Investitionen, Risiko
Mindest-Stundensatz
— €
netto, ohne MwSt. — das musst du mindestens pro produktiver Stunde verlangen
Warum so hoch? Viele Handwerker rechnen mit 40 €/Std und wundern sich, warum am Monatsende kein Geld übrig bleibt. Der Stundensatz muss Wunschgehalt + alle Fixkosten + Gewinn-Aufschlag abdecken — und das auf nur 30 produktive Stunden pro Woche. Der Rest geht für Angebote, Büro, Fahrt, Akquise drauf.

Beispiel-Stundensätze nach Branche

BrancheTypischer Stundensatz 2026
Maler (Geselle)52–68 €
Elektriker (Geselle)58–75 €
Elektriker (Meister)75–95 €
Tischler62–78 €
Dachdecker58–72 €
Fliesenleger55–70 €
SHK (Sanitär/Heizung)65–85 €
GaLaBau50–65 €
Hausmeisterservice38–55 €
Reinigungskraft22–35 €
Coach / Berater120–250 €
IT-Freelancer85–150 €

Werte sind Orientierung — dein tatsächlicher Stundensatz hängt von Region, Spezialisierung und Auslastung ab.

Wie funktioniert die Rechnung?

Der Rechner verwendet die klassische Stundensatz-Formel für Solo-Selbstständige und kleine Betriebe:

Stundensatz = (Wunschgehalt + Fixkosten·12 + Sozialabgaben + Gewinn) / produktive Jahresstunden

Sozialabgaben (Krankenkasse, Rente, Steuern) werden mit pauschal 35 % des Wunschgehalts geschätzt — das ist eine sichere Faustregel für Solo-Selbstständige mit gesetzlicher Krankenkasse.

Häufige Fragen

Brutto oder netto? Der ausgewiesene Stundensatz ist netto (ohne MwSt.). Auf deinen Angeboten und Rechnungen schlägst du noch 19 % MwSt. auf — außer du bist Kleinunternehmer nach §19 UStG.

Warum nur 30 produktive Stunden? Wer 40 h pro Woche arbeitet, ist nicht 40 h beim Kunden. Akquise, Angebot schreiben, Buchhaltung, Fahrt, Telefonate — das frisst 25–35 % deiner Arbeitszeit. 30 produktive Stunden sind realistisch.

Mein Stundensatz wirkt zu hoch — kann ich den überhaupt durchsetzen? Wenn nicht: Fixkosten senken, Auslastung steigern, oder bessere Positionierung (Premium-Service). Niedrigere Sätze führen zu Burnout und Insolvenz — das ist keine Lösung.

Angebote schreiben in unter 5 Minuten

Mit AngebotPro24 erstellst du Angebote mit deinem berechneten Stundensatz — als Vorlage gespeichert. Free-Plan dauerhaft kostenlos.

Kostenlos starten →

Weiterlesen

Die 7 teuersten Fehler beim Angebot schreiben

Rechnung schreiben: Alle Pflichtangaben nach §14 UStG

MwSt-Rechner (Brutto ↔ Netto)

Angebotssoftware nach Branche